
Dr. med. Olaf Pingen
Chefarzt, Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie

Ein Oberarmbruch oder Unterarmbruch erfordert eine schnelle und präzise Behandlung. Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg versorgt das Team der Unfallchirurgie Armbrüche mit moderner Diagnostik und individuell abgestimmter Therapie.
Ein Oberarmbruch oder Unterarmbruch entsteht meist durch einen Sturz oder Unfall und gehört zu den häufigsten Verletzungen der oberen Extremität. Besonders betroffen sind ältere Menschen nach Stürzen, aber auch jüngere Patientinnen und Patienten nach Sport- oder Verkehrsunfällen.
Zu den häufigen Frakturarten der oberen Extremität gehören:
Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg versorgt das Team der Unfallchirurgie Armbrüche strukturiert und leitliniengerecht. Besonders bei älteren Menschen erfolgt die Behandlung häufig im zertifizierten Alterstraumazentrum, wo Unfallchirurgie und Geriatrie eng zusammenarbeiten, um eine sichere Versorgung und schnelle Mobilisation zu ermöglichen.
Bei einer Fraktur müssen wir schnell handeln, damit keine Schmerzen bleiben und die Betroffenen in ihren Alltag sicher zurückkehren können.
Dr. med. Olaf Pingen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg
Ein Oberarmbruch oder Unterarmbruch macht sich meist sofort durch deutliche Beschwerden bemerkbar. Die Symptome können je nach Bruchart und Schweregrad unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Typische Anzeichen für einen Armbruch sind:
Besonders bei älteren Menschen können auch scheinbar leichte Stürze zu komplexen Frakturen führen. Im Amalie erfolgt daher eine sorgfältige Untersuchung, um Art und Schwere der Verletzung schnell festzustellen und eine passende Behandlung einzuleiten.
Handgelenk, Ober- und Unterarm – gerade an diesen empfindlichen Stellen muss die Abklärung eines Bruchs durch ein spezialisiertes Team erfolgen, damit keine Folgeschäden bleiben.
Dr. med. Olaf Pingen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie -Wirbelsäulenchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg
Nach einem Sturz oder Unfall ist eine schnelle und genaue Diagnostik entscheidend, um Art und Schwere eines Oberarm- oder Unterarmbruchs sicher festzustellen. Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg erfolgt die Untersuchung strukturiert und abgestimmt auf die individuelle Situation.
Zur Diagnostik gehören in der Regel folgende Schritte:
Der Arm wird auf Schmerzen, Schwellungen, Fehlstellungen und Beweglichkeit geprüft. Auch Durchblutung, Nervenfunktion und Sensibilität werden kontrolliert.
In den meisten Fällen zeigt eine Röntgenaufnahme genau, wo der Knochen gebrochen ist und wie die Bruchstücke liegen.
Bei komplexen Frakturen, etwa bei Trümmerbrüchen oder Gelenkbeteiligung, kann eine Computertomographie (CT) notwendig sein, um die Bruchsituation noch genauer darzustellen.
Bei älteren Patientinnen und Patienten erfolgt im zertifizierten Amalie Alterstraumazentrum zusätzlich eine umfassende Einschätzung des Gesundheitszustands, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Behandlung optimal zu planen.
Durch die enge Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Geriatrie im zertifizierten Amalie Alterstraumazentrum des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses Hamburg können auch ältere Menschen nach einem Sturz schnell und sicher versorgt werden.
Die Behandlung eines Oberarmbruchs oder Unterarmbruchs richtet sich nach Art der Fraktur, Alter der Patientin oder des Patienten sowie nach der Stabilität des Knochens. Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg wird für jede Verletzung ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Grundsätzlich stehen zwei Behandlungswege zur Verfügung: konservative Therapie oder operative Versorgung. Ziel ist es immer, den Knochen stabil heilen zu lassen und die Beweglichkeit des Arms möglichst vollständig wiederherzustellen.
Nicht jeder Oberarm- oder Unterarmbruch muss operiert werden. Bei stabilen Frakturen ohne Verschiebung der Knochenstücke kann eine konservative Behandlung ausreichend sein.
Typische konservative Maßnahmen sind:
Im Amalie wird besonders darauf geachtet, die Mobilität frühzeitig zu fördern, damit Einschränkungen im Alltag möglichst gering bleiben.
Bei verschobenen, instabilen oder komplexen Brüchen ist häufig eine Operation notwendig, um die Knochen korrekt auszurichten und dauerhaft zu stabilisieren.
Eine operative Versorgung wird insbesondere empfohlen bei:
Das Team der Unfallchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg nutzt moderne Operationsverfahren, um eine stabile Knochenheilung zu ermöglichen und die Funktion des Arms langfristig zu erhalten.
Wenn ein Oberarmbruch oder Unterarmbruch operativ behandelt werden muss, stehen verschiedene moderne Verfahren zur Verfügung. Welche Methode eingesetzt wird, hängt von der Bruchform, der Stabilität des Knochens und den individuellen Voraussetzungen ab.
Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg wird die operative Versorgung sorgfältig geplant, um eine stabile Heilung zu ermöglichen und die Beweglichkeit des Arms möglichst vollständig zu erhalten.
Die Plattenosteosynthese ist ein häufig eingesetztes Verfahren bei Oberarm- und Unterarmfrakturen. Dabei wird eine stabile Metallplatte am Knochen befestigt, um die Bruchstücke exakt in Position zu halten.
Diese Methode eignet sich besonders bei verschobenen oder komplexen Frakturen. Im Amalie werden moderne, winkelstabile Plattensysteme verwendet, die eine sichere Stabilisierung ermöglichen und eine frühzeitige Mobilisation unterstützen.
Bei bestimmten Frakturtypen können Schrauben allein ausreichen, um die Knochenfragmente zu stabilisieren. Dieses Verfahren wird häufig bei einfacheren Frakturen eingesetzt, insbesondere wenn die Bruchstücke gut zusammengefügt werden können.
Die Schrauben sorgen für eine stabile Verbindung der Knochen und unterstützen eine kontrollierte Heilung. Je nach Situation kann dieses Verfahren auch mit anderen Techniken kombiniert werden.
Beim Marknagelverfahren wird ein stabiler Metallnagel in das Innere des Knochens eingebracht. Dadurch kann der Knochen von innen stabilisiert werden, ohne dass eine große äußere Fixierung notwendig ist.
Dieses Verfahren wird häufig bei Schaftfrakturen des Oberarms eingesetzt. Es ermöglicht eine stabile Versorgung bei gleichzeitig möglichst schonendem Vorgehen.
Bei komplexen Oberarmkopfbrüchen, insbesondere bei älteren Menschen, kann der Ersatz des beschädigten Gelenkanteils notwendig sein. Dabei wird ein künstliches Gelenk eingesetzt, um die Funktion des Schultergelenks wiederherzustellen.
Dieses Verfahren wird vor allem bei stark zerstörten Knochenstrukturen angewendet. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Schulter langfristig zu sichern.
Nach der Behandlung eines Oberarmbruchs oder Unterarmbruchs beginnt die Phase der Heilung und Rehabilitation. Ziel ist es, die Beweglichkeit des Arms wiederherzustellen und die Rückkehr in den Alltag möglichst sicher zu gestalten.
Die Nachbehandlung umfasst in der Regel mehrere Schritte:
Gerade bei älteren Patientinnen und Patienten erfolgt die stationäre Nachbehandlung häufig im zertifizierten Amalie Alterstraumazentrum des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses Hamburg.
Im Alterstraumazentrum des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses Hamburg werden ältere Patientinnen und Patienten nach einem Armbruch besonders umfassend betreut.
Die Betreuung beinhaltet:
Ziel ist eine schnelle Rückkehr in den Alltag und möglichst große Selbstständigkeit
Die Behandlung eines Oberarmbruchs oder Unterarmbruchs erfordert Erfahrung, Abstimmung und ein gutes Verständnis für die individuelle Situation. Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg arbeitet ein erfahrenes Team aus verschiedenen Fachbereichen eng zusammen, um eine sichere und strukturierte Versorgung zu gewährleisten.
Zum Behandlungsteam gehören unter anderem:
Im Alterstraumazentrum des Amalie werden diese Fachbereiche eng miteinander verzahnt. So können Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge optimal aufeinander abgestimmt werden.

Chefarzt, Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie
Die operative und konservative Behandlung von Oberarm- und Unterarmbrüchen erfolgt unter der Leitung des Chefarztes der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung komplexer Frakturen sowie auf der sicheren Behandlung älterer Patientinnen und Patienten im Alterstraumazentrum. Dr. med. Olaf Pingen verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Knochenbrüchen der oberen Extremität, darunter Oberarmkopfbrüche, Ellenbogenfrakturen und Handgelenksbrüche. Sein Ansatz verbindet präzise Diagnostik, moderne Operationsverfahren und eine strukturierte Nachbehandlung, um eine möglichst schnelle Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen.
Jede Fraktur ist anders. Deshalb planen wir die Behandlung individuell und stimmen Operation, Therapie und Nachbehandlung genau aufeinander ab.
Dr. med. Olaf Pingen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg
Für die Abklärung und Behandlung von Gelenkfehlstellungen, Achsfehlern oder Beinlängendifferenzen wenden Sie sich bitte an die zentrale Terminvergabe.
| Wochentag | Uhrzeit |
|---|---|
| Montag, Mittwoch, Freitag | 08:00-10:00 Uhr |
Die Vergabe von Terminen für die privatärztliche Sprechstunde erfolgt über das Chefarztsekretariat.
| Wochentag | Uhrzeit |
|---|---|
| Montag, Mittwoch, Freitag | 08:00-10:00 Uhr |
Und nach Vereinbarung.
Für die Behandlung von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen vereinbaren Sie bitte über die zentrale Terminvergabe einen Untersuchungstermin in der Durchgangsarzt-Sprechstunde.
| Wochentag | Uhrzeit |
|---|---|
| Montag, Mittwoch, Freitag | 08:00-10:00 Uhr |
Chefarztsekretärin:
G. Knieper
In akuten Beschwerden wenden Sie sich bitte an die interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme (ZNA). Diese ist rund um die Uhr geöffnet.
Bei lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie bitte den Notruf 112.
Starke Schmerzen, Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit sind typische Hinweise. Auch Fehlstellungen oder ein Instabilitätsgefühl können auftreten. Bei Verdacht auf einen Armbruch sollte der Arm ruhiggestellt und ärztlich untersucht werden.
Nein, viele Oberarmbrüche können konservativ behandelt werden, wenn die Knochenstücke stabil liegen. Eine Operation ist vor allem bei verschobenen oder instabilen Frakturen notwendig.
Die Heilung dauert meist mehrere Wochen bis Monate. Erste Stabilität entsteht nach wenigen Wochen, die vollständige Belastbarkeit wird oft erst nach mehreren Monaten erreicht.
Das hängt von der Art des Bruchs und der Behandlung ab. In vielen Fällen wird der Arm zunächst geschont und dann schrittweise belastet. Die genaue Belastung wird individuell festgelegt.
Heilt ein Bruch nicht korrekt, kann eine sogenannte Pseudarthrose entstehen. Diese führt häufig zu Schmerzen oder Instabilität und erfordert eine gezielte weitere Behandlung.
Bei älteren Menschen kann ein Oberarmbruch die Selbstständigkeit stark beeinträchtigen. Deshalb ist eine schnelle Behandlung und frühe Mobilisation besonders wichtig, etwa im Alterstraumazentrum.
In vielen Fällen lässt sich die Beweglichkeit durch gezielte Therapie weitgehend wiederherstellen. Wichtig sind eine gute Nachbehandlung und regelmäßige Übungen.
Der Arm sollte zunächst geschont und Belastungen vermieden werden. Physiotherapeutische Übungen und regelmäßige Kontrollen unterstützen die Heilung und helfen, Komplikationen zu vermeiden.