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Was sind Fehlstellungen?

Fehlstellungen der Arme und Beine entstehen, wenn Knochen oder Gelenke nicht korrekt ausgerichtet sind.

Die häufigsten Fehlstellungen:

Solche Abweichungen können angeboren sein, nach Verletzungen entstehen oder sich mit der Zeit entwickeln.

Im Amalie verfügen wir über umfassende Erfahrung in der konservativen und operativen Korrektur von Achs- und Beinfehlstellungen. Unser Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und Bewegungsabläufe dauerhaft zu verbessern. Wir sind Ihr Ansprechpartner für die Abklärung und Behandlung von Fehlstellungen in Hamburg und darüber hinaus.

Warum entstehen Fehlstellungen?

Fehlstellungen der Arme und Beine können in jedem Lebensalter auftreten. Manchmal sind sie angeboren. Manchmal entwickeln sie sich auch erst im Laufe der Zeit oder entstehen nach Verletzungen.

Häufige Gründe für Achsfehlstellungen sind:

Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg legen wir großen Wert darauf, die Ursache präzise zu bestimmen, um die Fehlstellung gezielt und nachhaltig zu korrigieren.

Wie werden Fehlstellungen diagnostiziert?

Um eine Fehlstellung sicher beurteilen zu können, ist eine präzise Diagnostik entscheidend. In der Orthopädie des Amalie verbinden wir moderne Bildgebung mit einer sorgfältigen klinischen Untersuchung und einer Analyse des Gangbilds.

So erkennen wir Achsfehlstellungen, Beinlängenunterschiede und Rotationsabweichungen zuverlässig und können die passende Therapie planen.

Zur Diagnostik gehören:

Eine exakte Achs- und Längenanalyse ist die Grundlage jeder erfolgreichen Korrektur. Nur wer genau misst, kann präzise korrigieren.

Dr. med. Olaf Pingen, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie

Wie werden Fehlstellungen behandelt?

Die Therapie hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Fehlstellung ab. Als spezialisiertes Zentrum für Achsfehlstellungen in Hamburg behandeln wir neben Achsfehlstellungen auch Beinfehlstellungen und Beinlängendifferenzen – konservativ und operativ.

Konservative Behandlung – wenn keine Operation nötig ist

Viele Fehlstellungen lassen sich ohne Operation verbessern – vor allem, wenn sie funktionell sind oder erst leichte Beschwerden verursachen.

Möglich sind:

Konservative Maßnahmen eignen sich besonders bei leichten Achsfehlern oder wenn eine OP (noch) nicht notwendig ist.

Operative Korrektur – wenn Achsfehler starke Beschwerden verursachen

Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder Fehlstellungen stärker ausgeprägt sind, kommen operative Verfahren infrage. Eine Operation ist vor allen dann die richtige Entscheidung, wenn Schmerzen auftreten oder die Gelenke übermäßig belastet sind.

Umstellungsosteotomie (Osteotomie)

Bei einer Umstellungsosteotomie wird die Beinachse gezielt korrigiert, um O-Beine oder X-Beine zu begradigen. Dabei wird der Knochen sorgfältig durchtrennt, in die gewünschte Stellung gebracht und mit stabilen Implantaten fixiert. Die neue Achse entlastet das Gelenk und kann Schmerzen langfristig deutlich reduzieren. Dieses Verfahren schützt häufig vor vorzeitigem Gelenkverschleiß.

Rotationskorrekturen

Rotationskorrekturen kommen zum Einsatz, wenn Ober- oder Unterschenkel nach innen oder außen verdreht sind. Solche Rotationsabweichungen beeinträchtigen oft das Gangbild und können zu Schmerzen oder schneller Ermüdung führen. Bei der Operation richtet der Chirurg oder die Chirurgin den betroffenen Knochen präzise aus und fixiert ihn stabil – für eine bessere Beinführung und eine deutlich spürbare Entlastung im Alltag.

Beinlängenausgleich

Ein Beinlängenausgleich kann helfen, wenn eine Beinlängendifferenz zu Beschwerden wie Beckenschiefstand, Rückenschmerzen oder Unsicherheit beim Gehen führt. Je nach Ausprägung wird der Knochen gezielt verlängert oder verkürzt – mit modernen Verfahren, die eine sehr präzise Korrektur ermöglichen. Ziel ist, beide Beine wieder gleichmäßig zu belasten und die natürliche Körperstatik zu harmonisieren.

Korrektur posttraumatischer Fehlstellungen

Posttraumatische Fehlstellungen entstehen, wenn Knochen nach einem Bruch nicht optimal verheilen. Dadurch können Schmerzen, Instabilität oder Fehlbelastungen auftreten. Bei der Operation wird die ursprüngliche Fehlstellung korrigiert und der Knochen stabil neu ausgerichtet. Häufig verbessert sich dadurch nicht nur die Funktion, sondern auch die Belastbarkeit des gesamten Beins.

Korrektur an den Armen

Auch Armfehlstellungen behandeln wir im Amalie Hamburg mit spezialisierten Verfahren. Fehlstellungen treten hier häufig nach Brüchen von Unterarm oder Oberarm auf, wenn der Knochen in einer leichten Verdrehung oder Schiefstellung verheilt. Solche Abweichungen schränken oft die Drehbewegungen des Unterarms ein, machen das Heben oder Greifen mühsam oder beeinträchtigen die Kraft im Alltag.

Bei einer gezielten Korrekturoperation wird die Fehlstellung exakt ausgerichtet und stabil fixiert. Dadurch verbessern sich Beweglichkeit, Kraft und Koordination spürbar – viele Patientinnen und Patienten können den Arm danach wieder deutlich freier und sicherer einsetzen. Auch Armfehlstellungen behandeln wir im Amalie Hamburg mit spezialisierten Verfahren.

Bei Korrekturoperationen ist Präzision entscheidend. Millimeter bestimmen später die Belastung im Alltag.

Dr. med. Olaf Pingen, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie

Wie geht es nach der Behandlung weiter?

Nach der Korrektur einer Fehlstellung – egal ob konservativ oder operativ – ist die Nachsorge entscheidend für ein stabiles und dauerhaft gutes Ergebnis. Im Amalie in Hamburg begleiten wir Sie gern auf Ihrem Weg zurück in den Alltag.

Wichtige Bausteine der Nachbehandlung:

Die Rückkehr in Arbeit, Sport und Alltag erfolgt individuell und wird von unseren Expertinnen und Experten gemeinsam mit Ihnen geplant.

Unser Team: Persönlich für Sie da

In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus werden Patientinnen und Patienten mit Gelenk- und Achsfehlstellungen von einem erfahrenen, interdisziplinären Team betreut. Fehlstellungen an Armen oder Beinen können Schmerzen verursachen, das Gangbild verändern und langfristig zu einer Überlastung der Gelenke führen. Umso wichtiger sind eine präzise Diagnostik und ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.

Wir arbeiten eng mit Radiologie, Anästhesie, Physiotherapie und der Pflege zusammen. So können wir Fehlstellungen exakt analysieren, konservative und operative Verfahren sinnvoll kombinieren und die Behandlung Schritt für Schritt auf Ihre persönliche Situation abstimmen. Ziel ist es, Fehlbelastungen zu korrigieren, Schmerzen zu lindern und Bewegungsabläufe dauerhaft zu verbessern.

Zu unserem Team gehören:

Ihr Experte für die Behandlung von Fehlstellungen von Arm und Bein in Hamburg

Dr. med. Olaf Pingen ist Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie – Wirbelsäulenchirurgie am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Achsfehlstellungen, Rotationsabweichungen und Beinlängendifferenzen sowie in der operativen Korrektur komplexer Gelenkfehlstellungen.

Sein Schwerpunkt liegt auf präzisen Korrekturverfahren wie Umstellungsosteotomien, Rotationskorrekturen und Beinlängenausgleichen. Wichtig ist ihm eine exakte Analyse der Fehlstellung, denn nur auf dieser Basis lässt sich eine Korrektur planen, die Gelenke entlastet und langfristig stabil bleibt.

Achsfehlstellungen sind gut behandelbar. Entscheidend ist eine genaue Analyse und ein individueller Therapieplan, der zur Lebenssituation der Patientinnen und Patienten passt.

Dr. med. Olaf Pingen, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie

Ihr Kontakt zu uns

Terminvereinbarung

Für die Abklärung und Behandlung einer Pseudarthrose oder einer verzögerten Frakturheilung wenden Sie sich bitte an die zentrale Terminvergabe.

Sprechstunde

Wochentag Uhrzeit
Montag, Mittwoch, Freitag 08:00-10:00 Uh

Zentrale Terminvergabe

Privatsprechstunde Dr. med. Olaf Pingen

Die Vergabe von Terminen für die privatärztliche Sprechstunde erfolgt über das Chefarztsekretariat.

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Montag, Mittwoch, Freitag 08:00-10:00 Uhr

Und nach Vereinbarung.

Durchgangsarzt-Sprechstunde (D-Arzt)

Für die Behandlung von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen vereinbaren Sie bitte über die zentrale Terminvergabe einen Untersuchungstermin in der Durchgangsarzt-Sprechstunde.

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Zentrale Terminvergabe

Sekretariat der ärztlichen Leitung

Notfälle

In akuten Beschwerden wenden Sie sich bitte an die interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme (ZNA). Diese ist rund um die Uhr geöffnet.

Bei lebensbedrohlichen Situationen

Bei lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie bitte den Notruf 112.

Wichtige Fragen zu Fehlstellungen der Arme und Beine

Schmerzen in Knie, Hüfte oder Sprunggelenk, ein verändertes Gangbild, sichtbare O- oder X-Beine oder ein Gefühl von Beinlängendifferenz können Hinweise sein. Eine genaue Klärung erfolgt im Amalie durch moderne Diagnostik.

Eine Operation ist sinnvoll bei starken Schmerzen, Gelenküberlastung, deutlicher Beinlängendifferenz oder wenn konservative Maßnahmen nicht helfen. Die Entscheidung treffen wir im Amalie individuell anhand Ihrer Befunde.

Der Knochen wird durchtrennt, neu ausgerichtet und stabil fixiert. So lassen sich O-Beine, X-Beine, Rotationsfehler oder Beinlängendifferenzen korrigieren und die Gelenke langfristig entlasten.

Erste Stabilität entsteht nach wenigen Wochen, die vollständige Knochenheilung dauert meist mehrere Monate. Regelmäßige Kontrollen im Amalie begleiten den Heilungsverlauf.

Ja, viele Fehlstellungen lassen sich mit Physiotherapie, Achstraining, Einlagen oder Orthesen gut beeinflussen. Vor allem funktionelle oder leichte Abweichungen sprechen gut auf solche konservativen Maßnahmen an.

Gute Muskulatur, geeignetes Schuhwerk und das Vermeiden einseitiger Belastung helfen. Achstraining stärkt die Beinachse und verhindert Fehlbelastungen. Auch Einlagen können unterstützen. Sprechen Sie uns an - wir stellen Ihnen gern ein individuelles Übungsprogramm zur Verfügung.

Häufige Gründe sind einseitige Belastungen, Arthrose im Kniegelenk, frühere Verletzungen oder eine Fehlheilung nach Brüchen. Auch Übergewicht oder muskuläre Dysbalancen können die Beinachse verändern. Eine genaue Analyse zeigt, ob und wie eine Korrektur sinnvoll ist.

Ja, in vielen Fällen. Wenn eine Fehlstellung das Gelenk überlastet, kann eine Achskorrektur den Druck besser verteilen und den Verlauf der Arthrose positiv beeinflussen. Der Eingriff heilt die Arthrose zwar nicht, kann aber Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und einen Gelenkersatz oft hinauszögern.