Pressefoto 2026-10-28: Albertinen und Amalie im Verbund - Zentrum für Frauengesundheit Hamburg gegründet
Prof. Dr. Rüdiger Klapdor, Leiter Zentrum für Frauengesundheit Hamburg
© Immanuel Albertinen Diakonie, Fabian Peterson
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Das Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen und das Evangelische Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf bündeln ihre Kompetenzen in der Gynäkologie und Geburtshilfe.
Mit dem neuen, standortübergreifenden „Zentrum für Frauengesundheit Hamburg“ schaffen die beiden Krankenhäuser die Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung von Frauen in der Metropolregion Hamburg. Das Zentrum nimmt im November seine Arbeit auf und wird geleitet von Prof. Dr. Rüdiger Klapdor als Chefarzt beider Kliniken. Eine Leitungsaufgabe am Amalie wird dr. (univ pecs) Zsófia Danckwardt wahrnehmen.
Das neue Zentrum führt die Kompetenzen der bestehenden gynäkologischen und geburtshilflichen Fachabteilungen beider Krankenhäuser unter einer gemeinsamen Leitung zusammen. Dabei bleiben die jeweiligen medizinischen Stärken der Standorte erhalten und werden gezielt weiterentwickelt.
Zentrumsleiter Prof. Dr. Rüdiger Klapdor hebt hervor: „Unser Anspruch ist es, dass Patientinnen zukünftig standortübergreifend noch stärker von einem umfassenden medizinischen Leistungsspektrum, der gebündelten Erfahrung und der hohen Kompetenz unserer Teams profitieren. Das Zentrum eröffnet uns neue Perspektiven für die Weiterentwicklung unserer Behandlungsangebote und spezialisierten Therapien. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Zsófia Danckwardt und dem Team am Volksdorfer Standort!“
Ein besonderer Schwerpunkt im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus liegt neben minimal-invasiven Operationsverfahren auf dem weiteren Ausbau der Urogynäkologie. Darüber hinaus ist vorgesehen, schrittweise ein standortübergreifendes Zentrum für roboterassistierte Chirurgie zu etablieren. Bereits heute verfügt das Albertinen Krankenhaus über eine hohe Expertise bei minimal-invasiven Eingriffen mit einem roboterassistierten OP-System.
Weitere Schwerpunkte des Zentrums am Standort Albertinen Krankenhaus sind die Behandlung der Endometriose und Myome sowie die gynäkologische Onkologie. Die Klinik verfügt über ein zertifiziertes Brustzentrum und ist ebenso als gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert. Das zertifiziert klinisch und wissenschaftliche Endometriosezentrum gehört bundesweit zu den führenden Einrichtungen ihrer Art. Das Leistungsangebot des Zentrums für Frauengesundheit Hamburg wird jährlich von mehr als 18.000 gynäkologischen Patientinnen ambulant wie stationär genutzt.
In den beiden Geburtszentren kommen jährlich bald 3.800 Kinder zur Welt. Hervorzuheben ist im Albertinen Geburtszentrum unter anderem die neonatologische Versorgung in enger Kooperation mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus. Das Amalie Geburtszentrum verfügt über besondere Expertise als bundesweit erstes zertifiziertes babyfreundliches Krankenhaus gemäß WHO/UNICEF.
„Mit dem Zentrum für Frauengesundheit Hamburg stellen wir die Weichen für eine starke und zukunftsweisende Versorgung von Frauen in unserer Stadt und darüber hinaus. Indem wir die medizinische Expertise unserer beiden Krankenhäuser noch enger miteinander verzahnen, schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten für eine hochqualifizierte, spezialisierte und zugleich wohnortnahe Behandlung“, erklärt Christian Rilz, Geschäftsführer des Albertinen Krankenhauses.
„Beide Krankenhäuser bringen hervorragende medizinische Kompetenzen und engagierte Teams in das neue Zentrum ein“, betont Andreas Schneider, Geschäftsführer des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses: „Mit gemeinsamen Strukturen und einer klaren medizinischen Schwerpunktsetzung stärken wir die Frauenheilkunde und Geburtshilfe zum Wohle der Patientinnen nachhaltig und schaffen zugleich attraktive Perspektiven für unsere Mitarbeitenden.“
Mit der Gründung des Zentrums für Frauengesundheit Hamburg reagieren die beiden zur Immanuel Albertinen Diakonie gehörenden Krankenhäuser auch auf die veränderten Rahmenbedingungen durch die Krankenhausreform. Erklärtes Ziel ist es, die hohe Qualität und Breite der gynäkologischen und geburtshilflichen Versorgung an beiden Standorten langfristig zu sichern und durch den Verbund gezielt weiterzuentwickeln.
Die Geschäftsführer danken den beteiligten Teams ausdrücklich für ihre Offenheit und Bereitschaft, die Weiterentwicklung der gynäkologischen und geburtshilflichen Versorgung gemeinsam zu gestalten. „Professor Klapdor und dr. med (univ pecs.) Danckwardt wünschen wir für die vor ihnen liegenden Aufgaben viel Erfolg und Gottes Segen!“
Prof. Dr. Rüdiger Klapdor, Leiter Zentrum für Frauengesundheit Hamburg
© Immanuel Albertinen Diakonie, Fabian Peterson
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Die Immanuel Albertinen Diakonie steht für gebündelte Kompetenz für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen.
Dazu dienen Einrichtungen der stationären Krankenhausversorgung, der Altenhilfe, Hospize sowie Medizinische Versorgungszentren. Hinzu kommen die Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Angebote unter anderem in der Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der psychosozialen Beratung. Eine hoch spezialisierte Akademie für Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Trägerschaft für eine themenverbundene Hochschulausbildung sowie Dienstleistungsgesellschaften runden das Angebot ab.
Mehr als 8.300 Mitarbeitende in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen erwirtschaften in 100 Einrichtungen einen Konzernumsatz von rund 850 Millionen Euro.
Weitere Informationen:
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Konzern-Pressesprecher, Konzernbereich Unternehmenskommunikation, Immanuel Albertinen Diakonie
Stellvertretender Leiter, Konzernbereich Unternehmenskommunikation, Immanuel Albertinen Diakonie
Ressortleiter Public Relations & Fundraising Beratung, Konzernbereich Unternehmenskommunikation, Immanuel Albertinen Diakonie