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Der Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte knüpfte erneut an das bewährtes Konzept an: praxisnahe Themen, interdisziplinärer Austausch und eine enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

Nach der Begrüßung durch den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Ernst von Dobschütz startete das Programm mit einem vielseitigen Mix aus Impulsvorträgen, Fallvorstellungen und interaktiven Diskussionen. Im Mittelpunkt standen aktuelle klinische Fragestellungen, die sowohl für niedergelassene Kolleginnen und Kollegen als auch für Klinikärztinnen und -ärzte von hoher Relevanz sind.

Spezialisierte Versorgungsstrukturen und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Ein Schwerpunkt lag auf dem diabetischen Fußsyndrom, das aus unfallchirurgischer Perspektive beleuchtet wurde. Ergänzend dazu wurde das Thema Lungenembolie anhand eines konkreten Falls intensiv diskutiert und durch eine State-of-the-Art-Zusammenfassung zur Antikoagulation vertieft. Auch komplexe endokrinologische Fragestellungen wurden aufgegriffen, etwa am Beispiel eines Morbus Basedow mit endokriner Orbitopathie. Weitere Impulse setzten Beiträge zur gynäkologischen Versorgung im höheren Lebensalter sowie zur Alterstraumatologie. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Bedeutung spezialisierter Versorgungsstrukturen und interdisziplinärer Zusammenarbeit für eine optimale Patientenversorgung.

Ein Arzt in blauer Funktionskleidung unterhält sich mit zwei Fachkolleginnen in den Sitzreihen bei der Fachveranstaltung 11. Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Eine Rednerin steht am Rednerpult mit einem Kreuzband-Logo der Immanuel Albertinen Diakonie vor einer Leinwand bei der Fachveranstaltung 11. Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Dr. med. Simon Bühler, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, unterhält sich mit zwei ärztlichen Kollegen bei der Fachveranstaltung 11. Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Ein Arzt in Alltagskleidung steht mit einem Mikrofon auf dem Podium vor einer Leinwand neben einem Sprechpult und hält einen Vortrag bei der Fachveranstaltung 11. Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Kluwe, Chefarzt Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie, unterhält sich mit einem Kollegen bei der Fachveranstaltung 11. Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Prof. Dr. med. Ernst von Dobschütz, Chefarzt Zentrum für Endokrine Chirurgie und Ärztlicher Direktor, steht im Vortragsraum und blickt in Richtung der Rednerin auf dem Podium und einer über den Beamer gezeigten Karikatur bei der Fachveranstaltung 11. Amalie Tag der Hausärztinnen und Hausärzte im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.

Ein zukunftsorientierter Programmpunkt widmete sich der Weiterentwicklung der digitalen Kommunikation zwischen Krankenhaus und niedergelassenem Bereich. Vorgestellt wurden unter anderem Perspektiven rund um die elektronische Patientenakte (ePA).

Gemeinsame Perspektiven für die regionale Versorgung

Die Veranstaltung bot den rund 70 Teilnehmenden, davon über 40 hausärztlich niedergelassenen ÄrztInnen aus dem Einzugsbereich unseres Krankenhauses, nicht nur die fachliche Weiterbildung, sondern auch Raum für persönlichen Austausch. Beim anschließenden Get-together wurde die Gelegenheit genutzt, Kontakte zu pflegen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Perspektiven für die regionale Versorgung im Hamburger Nordosten zu entwickeln. Die durchweg positive Resonanz bestätigt den hohen Stellenwert dieses Formats, das auch künftig einen wichtigen Beitrag zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit leisten wird.

„Der persönliche Austausch zwischen ambulanter und stationärer Versorgung ist ein zentraler Baustein für eine gute Patientenversorgung. Unsere Fortbildung zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wertvoll der direkte Dialog und das gemeinsame Lernen an konkreten Fällen sind. Besonders freut mich, dass wir neben medizinischen Inhalten auch die digitale Zusammenarbeit weiter voranbringen konnten“, betont Prof. Dr. Ernst von Dobschütz.