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Im Rahmen der schulischen Berufsorientierung erhielt eine Gruppe Jugendlicher die Möglichkeit, unterschiedliche Berufe im Krankenhaus hautnah kennenzulernen und selbst aktiv auszuprobieren.

Im Mittelpunkt stand ein abwechslungsreicher „Berufeparcours“, bei dem verschiedene Berufsgruppen ihre Arbeitsbereiche vorstellten und spannende Einblicke in ihren Alltag gaben. An mehreren Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler entdecken, mitmachen und Fragen stellen.

„Fühlkiste“ und praktische Übungen

Großes Interesse weckten die Operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten (OTAs) mit ihren „Fühlkisten“, die mit Instrumenten und typischen Materialien aus dem OP gefüllt waren. Die Pflegefachkräfte ermöglichten praktische Übungen wie Blutdruck- und Pulsmessungen und erklärten anschaulich ihren vielseitigen Berufsalltag. Ergänzt wurde dies durch Demonstrationen mit Verbänden, Infusionsflaschen und Katheterbeuteln.

Auch die Medizinischen Fachangestellten (MFAs) aus dem Aufnahme- und Diagnostikzentrum (ADZ) stellten ihren Arbeitsbereich vor. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren mehr über die Organisation von Patientinnen- und Patientenaufnahmen, diagnostische Abläufe sowie die vielfältigen Aufgaben der MFAs im direkten Kontakt mit Patientinnen und Patienten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation, Organisation und medizinisches Fachwissen in diesem Beruf sind.

Besonders spannend wurde es am Stand der Krankenhaus-Hygiene. Bei einer kleinen Challenge rund um Schutzkleidung und Händedesinfektion konnten die Jugendlichen ihr Geschick und ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen – natürlich verbunden mit wichtigen Informationen zur Patientensicherheit.

Neue Eindrücke und Erfahrungen

Auch die Anästhesietechnischen Assistentinnen und Assistenten (ATAs) begeisterten mit einem anschaulich aufgebauten Tisch voller anästhesiespezifischer Materialien und erklärten die spannenden Aufgaben rund um die Narkosebegleitung.

Zum Abschluss sorgte die Station der Physio- und Ergotherapie für eindrucksvolle Erfahrungen. Durch verschiedene Übungen und das Simulieren altersbedingter Bewegungseinschränkungen erhielten die Schülerinnen und Schüler einen praktischen Eindruck davon, wie vielfältig die therapeutischen Berufe sind.

Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erfahrungen und einem lebendigen Bild der unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten im Krankenhaus kehrte die Gruppe schließlich zurück in die Schule.