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53 Millionen Euro für den Neubau am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus
Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert den Neubau für Funktions- und Stationsbereiche am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus mit bis zu 53 Millionen Euro und stärkt damit gezielt die medizinische Versorgung im Nordosten Hamburgs.
Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer hat am 13. April den Fördermittelbescheid am Baufeld übergeben.
Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: „Mit rund 53 Millionen Euro investieren wir gezielt in die medizinische Betreuung der Menschen im Nordosten Hamburgs. Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus werden jedes Jahr Tausende Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme behandelt und rund 1.000 Kinder geboren. Mit dem Neubau schaffen wir mehr Raum und moderne Strukturen vor Ort. Die Patientinnen und Patienten profitieren von kurzen Wegen und guten Bedingungen – gerade in der Notaufnahme und der Geburtshilfe. So sorgen wir dafür, dass die Menschen hier schnell Hilfe bekommen und in guten Händen sind. Zugleich schaffen wir bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Damit stärken wir Hamburg als Gesundheitsmetropole des Nordens.“
Andreas Schneider, Geschäftsführer im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus: „Das Amalie hat sich in den vergangenen Jahren zu einem modernen Gesundheitszentrum entwickelt, das sowohl eine wohnortnahe Versorgung wie zahlreiche – auch überregional nachgefragte – Spezialisierungen bietet. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass unsere Arbeit mit der Investitionszusage für den Neubau weiter gestärkt wird. Das kommt sowohl den Patientinnen und Patienten als auch den Mitarbeitenden zugute. Im Namen des ganzen Hauses bedanke ich mich sehr herzlich bei der Freien und Hansestadt Hamburg und namentlich bei Senatorin Schlotzhauer und ihrem Team für diese große Unterstützung!“
Dr. Thorsten Minuth, Konzerngeschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie: „Für die Mitarbeitenden der Immanuel Albertinen Diakonie in den fünf Krankenhäusern in Hamburg, Brandenburg und Berlin ist die bestmögliche Behandlung der Patientinnen und Patienten eine Herzensangelegenheit. Mit dem Bauvorhaben im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus stellen wir uns für die Zukunft auf und verknüpfen fachlich wie menschlich hohe Kompetenz der Patientenversorgung mit modernen Räumlichkeiten und Strukturen. Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen in unsere Arbeit und die großzügige Förderung des Neubaus durch die Freie und Hansestadt Hamburg.“
Hamburger Investitionsprogramm für Krankenhäuser
Der Neubau entsteht auf dem Gelände des Krankenhauses und umfasst auf rund 8.000 Quadratmetern unter anderem fünf neue Operationssäle, eine erweiterte Zentrale Notaufnahme, moderne Kreißsäle sowie neue Stationen für Geburtshilfe und Gynäkologie. Ziel ist es, die Versorgungsqualität weiter zu verbessern, Abläufe zu optimieren und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Während der Bauzeit bleibt die Krankenhausversorgung am Standort vollständig gewährleistet.

© t+p architekten lohmann rumke PartGmbB
Die Förderung erfolgt im Rahmen des Hamburger Investitionsprogramms für Krankenhäuser. Weitere Informationen unter: Krankenhaus-Investitionsprogramm
Das Evangelische Amalie Sieveking Krankenhaus verfügt derzeit über 341 Planbetten und versorgt jährlich rund 30.000 Patientinnen und Patienten sowohl stationär als auch ambulant. Zudem werden rund 1.000 Geburten pro Jahr begleitet. Rund ein Drittel der Patientinnen und Patienten stammt aus dem schleswig-holsteinischen Umland. Am Standort sind insgesamt rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus sowie in den angeschlossenen Servicegesellschaften tätig. Die Investition verbessert damit nicht nur die Versorgung, sondern auch die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.
Das Evangelische Amalie Sieveking Krankenhaus ist Teil der Immanuel Albertinen Diakonie und Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Mit seinen medizinischen Schwerpunkten und seiner Lage auf dem Gesundheitscampus Volksdorf leistet es einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgung über alle Lebensphasen hinweg.
Das Krankenhaus wird zeitnah zu einer Veranstaltung einladen, auf der sich Anwohnerinnen und Anwohner der Klinik über die konkrete Ausgestaltung des Bauvorhabens informieren können.
Pressetext: Sozialbehörde der FHH