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Was ist die koronare Herzkrankheit (KHK)?

Die koronare Herzkrankheit (KHK, auch ischämische Herzkrankheit) ist eine Durchblutungsstörung des Herzens. Ursache ist meist eine Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), bei der die sogenannten Herzkranzgefäße verengt sind. Sie versorgen den Herzmuskel selbst mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Durch Ablagerungen an den Gefäßwänden können sich die Herzkranzgefäße zunehmend verengen, sodass nicht genug Blut durchfließt und das Herz nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Besonders bei körperlicher Belastung oder Stress, wenn sich die Gefäße zusätzlich verengen oder ein erhöhter Bedarf da ist, entstehen Beschwerden wie Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust.

Die KHK entwickelt sich langsam über viele Jahre und bleibt anfangs oft unbemerkt. Ohne Behandlung kann sie im Verlauf zu ernsthaften Folgeerkrankungen führen.

Die Behandlung der koronaren Herzkrankheit erfordert genaues Abwägen. Entscheidend ist, die richtige Therapie auch zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Dr. med. Matthias Gasthaus, Chefarzt Innere Medizin – Kardiologie

Koronare Herzkrankheit: Symptome und Warnzeichen

Die Beschwerden bei einer koronaren Herzkrankheit können unterschiedlich ausgeprägt sein. Häufig treten sie zunächst nur bei körperlicher Belastung oder Stress auf und bessern sich in Ruhe wieder.

Typische Symptome sind:

Das Druck- und Engegefühl im Brustkorb zusammen mit anfallsartigen Schmerzen bezeichnet man auch als Angina pectoris.

Weitere Anzeichen von KHK und Angina pectoris

Bei Frauen, älteren Menschen oder Menschen mit Diabetes können die Symptome eher untypisch ausfallen. Statt Brustschmerzen klagen die Betroffenen zum Beispiel über unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder ein allgemeines Schwächegefühl.

Speziell für Frauen gelten auch folgende Anzeichen:

Das Engegefühl in der Brust kann schwächer sein oder ganz fehlen. Die Beschwerden sollten abgeklärt werden, wenn sie neu auftreten, sich verstärken oder länger anhalten.

KHK: Wann sofort handeln?

Bei einer KHK kann sich das ohnehin verstopfte Herzkranzgefäß plötzlich ganz verschließen. Die Folge: ein akuter Herzinfarkt.

Warnzeichen sind:

  • starkes Druck- oder Engegefühl in der Brust
  • Atemnot
  • kalter Schweiß
  • Übelkeit oder Erbrechen

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Koronare Herzkrankheit: Ursachen und Risikofaktoren

Die koronare Herzkrankheit ist die Folge einer Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“). Über die Jahre hinweg lagern sich Fette, Kalk und andere Stoffe in den Wänden der Herzkranzgefäße ab. Die Ablagerungen führen dazu, dass sich die Gefäße verengen und das Herz weniger gut durchblutet ist.

Diese Risikofaktoren können die Entstehung einer KHK begünstigen:

Auch der eigene Lebensstil und Alltagsgewohnheiten spielen eine wichtige Rolle: Eine unausgewogene Ernährung, wenig Bewegung oder anhaltender Stress fördern die Entwicklung der Erkrankung zusätzlich.

Die meisten Risikofaktoren lassen sich gezielt beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit ärztlicher Unterstützung zu reduzieren.

Welche Folgen kann eine koronare Herzkrankheit haben?

Bleiben Verengungen der Herzkranzgefäße über längere Zeit bestehen, kann das Herz dauerhaft belastet werden. Dadurch steigt das Risiko für Folgeerkrankungen, die die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität deutlich beeinträchtigen können. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung hilft dabei, Komplikationen möglichst zu vermeiden.

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Eine länger bestehende Durchblutungsstörung kann die Pumpfunktion des Herzens beeinträchtigen. Das Herz schafft es dann nicht mehr ausreichend, den Körper mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Betroffene fühlen sich häufig weniger belastbar, leiden unter Luftnot oder bemerken Wassereinlagerungen in den Beinen.

Herzinfarkt

Verschließt sich ein Herzkranzgefäß vollständig, kann ein Herzinfarkt entstehen – ein absoluter Notfall, der sofort behandelt werden muss. Teile des Herzmuskels werden dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Zeit bis zur Therapie im Herzkatheterlabor, bei der das Gefäß wieder eröffnet wird, bestimmt den Schaden am Herzen. Typische Warnzeichen sind starke Brustschmerzen, Atemnot, Engegefühl in der Brust oder kalter Schweiß. Jeder zweite Herzinfarkt kündigt sich in den 14 Tagen vor dem Ereignis an, zum Beispiel mit Engegefühl und Brustschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung oder Atemnot.

Herzrhythmusstörungen

Auch Herzrhythmusstörungen können Folge einer koronaren Herzkrankheit sein. Manche Betroffene spüren Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel, andere bemerken zunächst kaum Beschwerden. Je nach Form können Herzrhythmusstörungen harmlos sein oder behandlungsbedürftig werden. In schweren Fällen können ausgeprägte Rhythmusstörungen auch zu einem plötzlichen Herztod führen.

Wie wird eine koronare Herzkrankheit im Amalie diagnostiziert?

Bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit kombinieren wir verschiedene Untersuchungen, um die Ursache Ihrer Beschwerden möglichst genau abzuklären. Welche Diagnostik sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ihren Symptomen, möglichen Risikofaktoren und bestehenden Vorerkrankungen ab.

Im Amalie Hamburg stehen dafür moderne kardiologische Untersuchungsverfahren und kurze Wege zwischen Diagnostik und Behandlung zur Verfügung.

Ärztliches Gespräch mit körperlicher Untersuchung

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und mögliche Risikofaktoren. Dabei geht es unter anderem um:

Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung, die uns erste Hinweise auf eine Durchblutungsstörung des Herzens geben kann.

EKG und Belastungs-EKG

Das Elektrokardiogramm (EKG) zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens auf und liefert wichtige Hinweise auf Durchblutungsstörungen oder Herzrhythmusstörungen. Ergänzend kann ein Belastungs-EKG sinnvoll sein, um Beschwerden und Veränderungen unter körperlicher Belastung zu beurteilen. Bei heutzutage genaueren Methoden wie CT, Stressechokardiographie oder MRT wird das Belastungs-EKG allerdings nur noch selten eingesetzt.

Herzultraschall und Stressecho

Mit dem Herzultraschall (Echokardiographie) beurteilen wir unter anderem die Pumpfunktion des Herzens sowie mögliche Folgen einer Durchblutungsstörung. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und liefert uns wichtige Hinweise auf mögliche Folgeerkrankungen Ihrer KHK. Als ergänzende Untersuchung bieten wir die Stressechokardiographie (kurz: Stressecho) an. Dabei wird das Herz gezielt unter Stress gesetzt – entweder medikamentös oder per Ergometer. Dadurch beschleunigt sich der Herzschlag. Während der Belastung und direkt danach wird das Herz erneut geschallt und die Pumpkraft und Wandbewegung des Herzens mit dem Ruhezustand verglichen.

CT und MRT des Herzens

Kardio-CT und Kardio-MRT sind schonende bildgebende Verfahren zur Untersuchung des Herzens. Die Kardio-CT ist ideal, um Verkalkungen und Verengungen der Herzkranzgefäße darzustellen. Das Kardio-MRT eignet sich optimal zur detaillierten Beurteilung der Herzmuskulatur, der Herzfunktion und der Vitalität des Gewebes. Das Kardio-CT erfolgt per Röntgenstrahlung; es entsteht eine geringe Strahlenbelastung. Das Kardio-MRT ist komplett strahlungsfrei.

Herzkatheteruntersuchung

Wenn sich der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit bestätigt oder Beschwerden auf eine relevante Gefäßverengung hinweisen, kann eine Herzkatheteruntersuchung notwendig werden. Dabei werden die Herzkranzgefäße mithilfe eines Kontrastmittels sichtbar gemacht, um Engstellen oder Verschlüsse präzise beurteilen zu können.

Die Untersuchung erfolgt in unserem modernen Herzkatheterlabor in über 90 Prozent der Fälle über einen Zugang am Arm statt in der Leiste. Für diese Methode verfügen wir über eine sehr große Erfahrung. Die Untersuchung ermöglicht direkt eine weiterführende Behandlung – Diagnostik und Therapie können im gleichen Eingriff erfolgen.

FFR-Messung: Wie relevant ist eine Gefäßverengung?

Mit der sogenannten FFR-Messung können wir beurteilen, wie stark eine Verengung den Blutfluss in den Herzkranzgefäßen tatsächlich beeinträchtigt. Das hilft uns dabei zu entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist oder eine medikamentöse Therapie ausreicht.

OCT: Hochauflösende Darstellung der Herzkranzgefäße

Die sogenannte optische Kohärenztomographie (OCT) liefert hochauflösende Bilder aus dem Inneren der Herzkranzgefäße. Dadurch lassen sich Gefäßveränderungen, Kalkablagerungen oder eingesetzte Stents besonders präzise beurteilen und Eingriffe gezielt planen.

Bei der koronaren Herzkrankheit geht es nicht nur um den einzelnen Eingriff, sondern um die langfristige Stabilisierung der Erkrankung. Das ist unser Anspruch am Amalie.

Dr. med. Matthias Gasthaus, Chefarzt Innere Medizin – Kardiologie

Behandlung der koronaren Herzkrankheit im Amalie

Die Behandlung der koronaren Herzkrankheit richtet sich danach, wie stark die Herzkranzgefäße verengt sind, welche Beschwerden bestehen und wie hoch das individuelle Risiko ist. Nicht jede Verengung muss sofort invasiv behandelt werden. Im Amalie prüfen wir sorgfältig, welche Therapie medizinisch sinnvoll ist und zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu lindern, das Herz langfristig zu entlasten und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzschwäche vorzubeugen.

Medikamentöse Behandlung der koronaren Herzkrankheit

Medikamente spielen bei der koronaren Herzkrankheit eine wichtige Rolle. Sie helfen unter anderem dabei, das Herz zu entlasten, den Blutdruck zu kontrollieren und das Risiko für Blutgerinnsel zu senken. Häufig kommen blutverdünnende Medikamente, Cholesterinsenker oder Präparate zur Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems zum Einsatz.

Welche Medikamente sinnvoll sind, hängt von der individuellen Erkrankungssituation und möglichen Begleiterkrankungen ab.

Herzkatheter und Stentimplantation

Wenn Herzkranzgefäße stärker verengt sind oder Beschwerden zunehmen, kann ein Eingriff im Herzkatheterlabor notwendig werden. Dabei führen wir einen dünnen Katheter meist über die Armarterie bis zu den Herzkranzgefäßen vor.

Verengte Gefäßabschnitte können mithilfe eines kleinen Ballons gedehnt werden (Ballondilatation/PTCA). Häufig setzen wir zusätzlich einen Stent ein, also eine feine Gefäßstütze, die das betroffene Gefäß offen hält und die Durchblutung verbessert.

Je nach Befund kommen auch moderne medikamentenbeschichtete Ballons oder spezielle Stents zum Einsatz. Welche Methode geeignet ist, entscheiden wir individuell anhand der Gefäßsituation.

Komplexe Katheterverfahren bei schweren Gefäßverengungen

Auch komplexe oder stark verkalkte Gefäßveränderungen können heute häufig minimalinvasiv behandelt werden. Im Herzkatheterlabor des Amalie stehen dafür moderne Spezialverfahren zur Verfügung.

Dazu gehören unter anderem Verfahren zur Behandlung chronischer Gefäßverschlüsse (CTO-Interventionen) oder die sogenannte Rotablation, bei der starke Verkalkungen innerhalb des Gefäßes gezielt abgetragen werden. Auch komplexe Eingriffe am linken Hauptstamm der Herzkranzgefäße führen wir durch.

Bei besonderen Fragestellungen arbeiten wir eng mit dem Herz- und Gefäßzentrum unseres Klinikverbundes zusammen. Vor allem mit den Kolleginnen und Kollegen der Herzchirurgie werden anspruchsvolle Fälle im Herzteam gemeinsam besprochen.

Wann eine Bypass-Operation notwendig sein kann

In manchen Fällen reicht eine Katheterbehandlung nicht aus. Dann kann eine Bypass-Operation sinnvoll sein, etwa bei sehr ausgeprägten oder ungünstig gelegenen Gefäßverengungen.

Dabei werden körpereigene Blutgefäße genutzt, um Engstellen der Herzkranzgefäße zu überbrücken und die Durchblutung des Herzens wieder zu verbessern.

Operationen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Albertinen Herz- und Gefäßzentrum, das auf moderne herzchirurgische Verfahren spezialisiert ist.

Leben mit koronarer Herzkrankheit: Was Sie selbst tun können

Eine koronare Herzkrankheit lässt sich in der Regel nicht vollständig rückgängig machen. Mit einer passenden Behandlung und einem angepassten Lebensstil kann der Verlauf jedoch deutlich beeinflusst und das Risiko für Folgeerkrankungen gesenkt werden.

Neben der medizinischen Therapie gibt es einiges, was Sie selbst im Alltag tun können, um Ihr Herz zu entlasten und Ihre Belastbarkeit zu verbessern.

Bewegung und Lebensstil

Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System zu stärken und die körperliche Belastbarkeit zu verbessern. Wichtig ist dabei keine hohe Intensität, sondern die Regelmäßigkeit und eine an den eigenen Körper angepasste Aktivität.

Ernährung und Risikofaktoren

Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, Risikofaktoren wie erhöhte Blutfettwerte oder Übergewicht zu reduzieren. Dabei geht es weniger um strenge Vorgaben als um eine langfristig umsetzbare Ernährungsweise. Auch andere Faktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel oder dauerhaft erhöhter Stress können den Verlauf der koronaren Herzkrankheit beeinflussen.

Medikamente zuverlässig einnehmen

Verordnete Medikamente sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie unterstützen unter anderem die Durchblutung des Herzens und helfen, das Risiko für Komplikationen zu senken. Damit die Therapie wirksam ist, sollten die Medikamente regelmäßig und wie besprochen eingenommen werden.

Unser Team: Persönlich für Sie da

Eine koronare Herzkrankheit wirft oft viele Fragen auf und verunsichert Betroffene und ihre Angehörigen. In der Kardiologie des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses nehmen wir uns Zeit, Beschwerden sorgfältig einzuordnen und gemeinsam mit Ihnen die Behandlung zu planen.

Als kardiologischer Schwerpunktversorger für den Hamburger Norden verbinden wir moderne Herzmedizin mit persönlicher Betreuung. Fachärztinnen und Fachärzte für Kardiologie, das Team des Herzkatheterlabors, die Intensivmedizin und weitere spezialisierte Bereiche arbeiten eng zusammen. So steht Patientinnen und Patienten des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses bei Bedarf die Chest Pain Unit zur Verfügung, die von der Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V., kurz DKG, zertifiziert ist. So können Beschwerden im Herznotfall schnell und nach klaren Standards abgeklärt und behandelt werden.

Ihr Experte für die Behandlung von Koronarer Herzkrankheit in Hamburg

Dr. med. Matthias Gasthaus ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und interventionellen Behandlung der koronaren Herzkrankheit – auch bei komplexen Verengungen der Herzkranzgefäße.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf modernen Herzkatheterverfahren, die vielen Patientinnen und Patienten eine schonende Behandlung ohne große Operation ermöglichen. Gemeinsam mit seinem Team legt er großen Wert darauf, medizinische Entscheidungen verständlich zu erklären und Menschen mit Herzerkrankungen fachlich kompetent und menschlich zu begleiten.

Wenn das Herz Sorgen macht, wünschen sich viele vor allem Sicherheit. Uns ist wichtig, dass Sie verstehen, was wir empfehlen und warum wir welchen Behandlungsschritt vorschlagen.

Dr. med. Matthias Gasthaus, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie

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Für die Vereinbarung eines Untersuchungstermins wenden Sie sich bitte an die zentrale Terminvergabe.

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Einen Termin in der privatärztlichen ambulanten Sprechstunde vereinbaren Sie bitte über das Chefarztsekretariat.

Sprechstunde:

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Und nach Vereinbarung.

Sekretariat der ärztlichen Leitung

Notfälle

In akuten Beschwerden wenden Sie sich bitte an die interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme (ZNA). Diese ist rund um die Uhr geöffnet.

    Zentrale Notaufnahme

    • Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus
      Haselkamp 33
      22359 Hamburg
    • Fax: +49 40 64411-379

Bei lebensbedrohlichen Situationen

Bei lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie bitte den Notruf 112.

Häufige Fragen zu Koronarer Herzkrankheit

Typische Anzeichen sind ein Druck- oder Engegefühl in der Brust, besonders bei körperlicher Belastung. Auch Luftnot oder eine verminderte Belastbarkeit können Hinweise sein. Die Beschwerden sind jedoch nicht immer eindeutig. Lassen Sie sie daher bei einem Verdacht ärztlich abklären.

Ja. Viele Menschen leben mit einer koronaren Herzkrankheit über viele Jahre aktiv und mit guter Lebensqualität. Voraussetzung ist eine passende Behandlung und die Berücksichtigung von Risikofaktoren im Alltag.

Ein Stent wird eingesetzt, wenn ein verengtes Herzkranzgefäß die Durchblutung des Herzens deutlich beeinträchtigt und Beschwerden verursacht oder wenn ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt besteht.

Die koronare Herzkrankheit lässt sich meist nicht vollständig rückgängig machen. Mit Medikamenten, Katheterverfahren und einem herzgesunden Lebensstil kann ihr Verlauf jedoch oft sehr gut kontrolliert werden. Das Risiko für Komplikationen lässt sich so senken.

Die Lebenserwartung bei einer koronaren Herzkrankheit ist heute oft gut, wenn die Erkrankung behandelt wird. Viele Betroffene leben über viele Jahre stabil mit der KHK. Entscheidend ist, ob Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen oder erhöhte Cholesterinwerte konsequent behandelt werden. Unbehandelt kann die Erkrankung jedoch fortschreiten und die Lebenserwartung verkürzen.

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich vollständig verschließt. Das kann bei einer bestehenden koronaren Herzkrankheit passieren, wenn sich eine Ablagerung löst und ein Gefäß blockiert.

In vielen Fällen ja. Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und stärkt das Herz langfristig.

Empfehlenswert ist eine ausgewogene, herzgesunde Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Fisch und hochwertigen Pflanzenölen.

Meistens ja. Nach einem Herzinfarkt oder einem Eingriff sollte jedoch individuell besprochen werden, ab wann Reisen wieder sinnvoll sind.

Das hängt von Ihren Beschwerden und der gewählten Behandlung ab. Regelmäßige kardiologische Kontrollen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Therapie bei Bedarf anzupassen.