Proximale Humerusfraktur
Brüche des Oberarmkopfes werden im Amalie Alterstraumazentrum individuell abgestimmt konservativ oder operativ behandelt, um schnell eine alltagsrelevante Schulterfunktion wiederherzustellen.
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Was ist eine proximale Humerusfraktur?
Die proximale Humerusfraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes. Sie betrifft vor allem ältere Menschen nach einem Sturz. Selbst einfache Tätigkeiten wie Anziehen oder Essen können dadurch erschwert sein, es kommt zu erheblichen Einschränkungen im Alltag.
Wie wird eine proximale Humerusfraktur behandelt?
Im Amalie Alterstraumazentrum wird sorgfältig abgewogen, ob eine konservative Behandlung oder eine Operation sinnvoll ist. Entscheidend ist, welche Lösung die beste Funktion im Alltag ermöglicht.
Operativ werden vor allem winkelstabile Plattenosteosynthesen oder intramedulläre Nagelverfahren eingesetzt. Bei komplexen Mehrfragmentfrakturen kann die Versorgung mittels inverser Schulterprothese indiziert sein. Ziel ist stets die Wiederherstellung einer alltagsrelevanten Schulterfunktion.
Durch schmerzadaptierte Mobilisation, Physiotherapie und – falls notwendig – regionale Betäubungsverfahren wird eine sichere und verträgliche Behandlung gewährleistet.
Schonende Narkose für ältere Menschen
Sollte eine Operation nötig sein, wird die Narkose speziell auf ältere Menschen abgestimmt. Dabei wird besonders auf Herz, Kreislauf und das Gehirn geachtet. Wenn möglich, kommen ergänzend regionale Betäubungsverfahren zum Einsatz, durch die Narkosemedikamente eingespart werden können. Das senkt das Risiko für Verwirrtheitszustände (Delir).