Pertrochantäre Femurfraktur
Frakturen des oberen Oberschenkelknochens werden im Amalie Alterstraumazentrum ganzheitlich versorgt, um frühe Belastung und Mobilisation zu ermöglichen.
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Was ist eine Pertrochantäre Femurfraktur?
Die pertrochantäre Femurfraktur ist ein Bruch im oberen Bereich des Oberschenkelknochens. Sie tritt meist bei älteren Menschen nach einem Sturz auf und führt zu starken Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit.
Wie wird eine Pertrochantäre Femurfraktur behandelt?
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Sichere und schnelle Versorgung
Im Amalie Alterstraumazentrum erfolgt die Behandlung nach einem klaren, abgestimmten Behandlungsplan. Die Operation erfolgt möglichst frühzeitig und minimalinvasiv. Standardverfahren ist die intramedulläre Stabilisierung mittels proximalem Femurnagel. Ziel ist eine stabile Fixierung des Knochens, die eine frühe Belastung und Mobilisation erlaubt.
- Ganzheitliche Betreuung
Neben der Operation werden auch Begleiterkrankungen, Medikamente und das Sturzrisiko berücksichtigt. Die enge Zusammenarbeit aller Berufsgruppen ermöglicht eine sichere Behandlung auch bei komplexen Vorerkrankungen.
Schonende Narkose für ältere Menschen
Sollte eine Operation nötig sein, wird die Narkose speziell auf ältere Menschen abgestimmt. Dabei wird besonders auf Herz, Kreislauf und das Gehirn geachtet. Wenn möglich, kommen ergänzend regionale Betäubungsverfahren zum Einsatz, durch die Narkosemedikamente eingespart werden können. Das senkt das Risiko für Verwirrtheitszustände (Delir).
Was passiert nach der Operation?
Schon am Tag der Operation oder am ersten Tag danach beginnt die Mobilisation mit Physiotherapie. Ergänzend erfolgen:
- gezielte Schmerztherapie
- tägliche geriatrische Mitbetreuung
- Sturz- und Osteoporoseabklärung
- Unterstützung bei der Organisation der weiteren Versorgung
Ziel: Erhalt der Selbstständigkeit und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit.