FAQs: Häufige Fragen von Angehörigen
Die wichtigsten Antworten rund um den Aufenthalt eines Angehörigen im Amalie Alterstraumazentrum haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Kontakt
Nicht jeder Bruch muss operiert werden. Wenn eine Operation notwendig ist, dient sie fast immer dazu, frühe Bewegung zu ermöglichen. Das schützt vor Komplikationen wie Lungenentzündung oder Pflegebedürftigkeit.
Im Gegenteil: Studien zeigen, dass eine frühe Operation für ältere Menschen oft schonender ist als langes Warten mit starken Schmerzen und Immobilität. Natürlich erfolgt vorher eine gründliche ärztliche Abklärung im Amalie Alterstraumazentrum.
Ja, ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für ein sogenanntes Delir.
Deshalb setzen wir im Amalie Alterstraumazentrum gezielt auf:
- schonende Narkose
- feste Tagesstrukturen
- frühe Mobilisation
- Orientierungshilfen
Angehörige sind ausdrücklich willkommen und hilfreich.
Das hängt unter anderem von der Verletzung und der Vorerkrankung ab. In vielen Fällen beginnt das Aufstehen innerhalb von 24 Stunden – begleitet und gesichert.
Bei Bedarf wird eine geriatrische Frührehabilitation zum Mobilitätsaufbau angeschlossen.
Wir planen die Entlassung im Amalie Alterstraumazentrum frühzeitig. Dabei ziehen wir Erwägungen der postoperativ eingeschränkten Mobilität und Selbsthilfe sowie die Wünsche der Patienten und Angehörigen mit ein. Individuelle Möglichkeiten sind:
- Rückkehr nach Hause mit ambulanter Therapie
- geriatrische Frührehabilitation
- orthopädische Rahabilitation
- Kurzzeit- oder Übergangspflege
Unsere Patientinnen und Patienten werden im Amalie Alterstraumazentrum nicht allein gelassen. Es gibt:
- feste ärztliche Teams
- geriatrische Mitbetreuung
- Pflegekräfte mit alterstraumatologischer Erfahrung
Bei Fragen wenden Sie sich bitte zunächst an das pflegerische Team auf Station, dort kann auch ein Gesprächswunsch mit dem behandelnden Arzt platziert werden.