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Breite Unterstützung für die neue Chefärztin

Rund 100 Kolleginnen und Kollegen aus Hamburger Krankenhäusern, Arztpraxen, natürlich aus dem Amalie und dem Albertinen Krankenhaus, in dem Dr. Otte zuvor kommissarisch die geriatrische Klinik geleitet hatte, sowie weitere Weggefährtinnen und -gefährten nahmen an der Veranstaltung teil. Darunter Priv. Doz. Dr. Markus Gödel, neuer chefärztlicher Kollege der Geriatrie im Albertinen Krankenhaus. Auch Dr. Thomas Minuth, Konzerngeschäftsführer in der Immanuel Albertinen Diakonie, war in den urigen Wagnerhof im Museumsdorf Volksdorf gekommen, um Frau Dr. Otte persönlich in ihrer neuen Funktion willkommen zu heißen.

Seit dem 1. Oktober 2025 steht Frau Dr. Otte an der Spitze der Klinik und ist damit auf  Dr. Musolf gefolgt, der als Vorgänger und zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Immanuel Albertinen Diakonie ebenfalls zugegen war. In seinem Grußwort würdigte Amalie-Geschäftsführer Andreas Schneider Frau Dr. Otte als erfahrene, innovative und hervorragend vernetzte Ärztin, die über zahlreiche Zusatzqualifikationen verfüge, sich in Lehre und Nachwuchsförderung engagiere und zu den Gründungsmitgliedern der „Jungen Geriatrie“ gehöre.

Im Mittelpunkt des Symposiums stand der fachliche Austausch über aktuelle Entwicklungen in der modernen Geriatrie aus der Perspektiven der Jungen Geriatrie. „Jung” so, Otte, „meint dabei nicht das Alter der Behandelnden, sondern eine Haltung: neugierig, evidenzbasiert, ressourcenorientiert und mutig genug, eingefahrene Wege zu hinterfragen.“ Die neue Chefärztin betonte die prägende Rolle der „Jungen Geriatrie“ sowie des europäischen Netzwerks EAMA (European Academy of Medicine of Ageing), sowohl für ihre persönliche Weiterentwicklung, wie auch für die des Fachgebietes.

Junge Geriatrie als Impulsgeber für die Altersmedizin

Das abwechslungsreiche Vortragsprogramm griff zentrale Themen der Altersmedizin auf. Dr. Svenja Tietgen aus dem Klinikum Bremerhaven Reinkenheide sprach über Schluckstörungen im Alter als häufig unterschätztes Problem, während Dr. Thea Laurentius aus dem Klinikum Oldenburg innovative Ansätze der Gerontotechnologie vorstellte. Dr. Peer Spyra aus dem Katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg referierte zum Thema modernes Delirmanagement, während Corinna Mohr aus der Raphaelsklinik Münster ihren Vortrag der Bedeutung geriatrischer Kompetenz in der Notfallmedizin widmete. Dr. Otte zeigte schließlich Perspektiven beim präoperativen Management hochaltriger Patientinnen und Patienten auf.

Beim anschließenden Buffet und Get-together nutzten die Gäste die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und intensivem fachlichem Austausch. Die gelungene Veranstaltung unterstrich die Bedeutung die Altersmedizin für die Immanuel Albertinen Diakonie und mit welcher Offenheit und Innovationsfreude die neue Chefärztin ihre Aufgabe angeht.

Mitarbeiterin am Anmeldetisch des Einführungssymposiums „Altersmedizin neu gedacht“.
Rund 100 Gäste verfolgen das Einführungssymposium von Dr. Saskia Otte, neuer Chefärztin der Geriatrie am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus, im Wagnerhof des Museumsdorfs Volksdorf.
äste des Einführungssymposiums von Dr. Saskia Otte tauschen sich beim anschließenden Get-together im Museumsdorf Volksdorf aus.
r. Saskia Otte mit Kolleginnen und Kollegen beim Einführungssymposium im Museumsdorf Volksdorf vor einem historischen Traktor.
Gruppenfoto mit Dr. Saskia Otte beim Einführungssymposium.
Dr. Saskia Otte und Dr. Markus Gödel beim Einführungssymposium für die neue Chefärztin der Geriatrie des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses.
Dr. Saskia Otte spricht beim Einführungssymposium zur modernen Altersmedizin im Wagnerhof des Museumsdorfs Volksdorf.
Amalie-Geschäftsführer Andreas Schneider begrüßt die Gäste beim Einführungssymposium für die neue Chefärztin Dr. Saskia Otte.