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Was bedeutet Röntgen und wozu dient die Untersuchung?

Trotz zahlreicher moderner Untersuchungsmethoden bleibt das konventionelle Röntgenverfahren die am häufigsten eingesetzte Form der bildgebenden Diagnostik. Besonders häufig werden Aufnahmen der Lunge sowie des Skelettsystems durchgeführt. Da Röntgenbilder sogenannte Summationsaufnahmen einer Körperregion darstellen, werden in der Regel Bilder aus zwei Ebenen angefertigt, um Veränderungen besser beurteilen und zuordnen zu können.

Zu den häufigsten Gründen für eine Röntgenuntersuchung zählen der Verdacht auf Entzündungen, Knochenbrüche, Tumorerkrankungen oder Herzschwächen. Häufig ergänzen weiterführende Spezialuntersuchungen wie CT oder MRT die Diagnostik, um genauere Erkenntnisse zu gewinnen.

Kann ich mich auf eine Röntgenaufnahme vorbereiten?

Eine Röntgenuntersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Für die Untersuchung ist es erforderlich, die zu untersuchende Körperregion freizumachen und gegebenenfalls Schmuck oder andere metallische Gegenstände abzulegen.

Die Aufnahmen werden je nach Untersuchungsbereich im Stehen, Sitzen oder Liegen von medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen und -assistenten (MTRA) durchgeführt. Ein gesondertes Aufklärungsgespräch ist bei einer konventionellen Röntgenuntersuchung in der Regel nicht erforderlich. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten notwendig.